Geboren in Mannheim, Studium bei Hans Zender, Isabel Mundry und Bernhard Kontarsky an der HfMDK Frankfurt. Auszeichnungen wie u. a. zweimalig den Stuttgarter Kompositionspreis (1998, 2009), den BMW- Kompositionspreis der musica viva des BR (2003), den Paul-Hindemith-Kompositionspreis des Schleswig-Holstein Musikfestivals (2013). Stipendiat zahlreicher Organisationen, wie etwa der Villa-Aurora Los-Angeles/Berlin, Weimar-Stipendiat, Stipendiat der Kulturstiftungen Sachsen und Baden-Württemberg und der Heinrich-Strobel-Stiftung des SWR. Busoni-Förderpreis der Akademie der Künste Berlin, Tonali-Kompositionspreis (2013), Nominierung für den Deutschen Musikautorenpreis (2019).

Daniel Smutny war als künstlerischer Leiter für diverse Institutionen tätig, wie etwa dem MDR Leipzig, dem Festspielhaus Hellerau und dem Staatstheater Stuttgart. Er erhielt Lehraufträge für Musiktheorie und Performative Musik sowie Professurvertretungen für Komposition (HfM Detmold, Hfk Bremen).

Beim Deutschen Musikrat erschien in der Reihe Edition Zeitgenössische Musik eine Portrait-CD (2009). Texte zur Musik sind in den Zeitschriften Seiltanz, Neue Zeitschrift für Musik, NMZ und MusikTexte erschienen, Radio- und Fernsehsendungen beim SWR, MDR und BR.

2011 hatte sein erstes Musiktheater Ferne Nähe als Auftragswerk der Ernst von Siemens Musikstiftung Premiere. Werke wurden im In- und Ausland u. a. in der Dresdner Semperoper, der Staatsoper Stuttgart, dem Gewandhaus zu Leipzig, dem Festival ECLAT, bei den Darmstädter Ferienkursen, den Donaueschinger Musiktagen, der musica viva des BR, der Musik der Zeit des WDR, dem Ultraschallfestival Berlin und den Schwetzinger Schlossfestspielen aufgeführt. Bedeutende Interpreten der Musik Daniel Smutnys sind u.a. das Klangforum Wien, das Ensemble Modern, das SWR-Vokalensemble und –Symphonieorchester sowie das Piano-Duo Tal & Groethuysen.

Das Gesamtwerk ist bei den Sikorski / Boosey & Hawkes verlegt.